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Kunst, Spektakel und Revolution

Veranstaltungsreihe zum Verhältnis zwischen den Bewegungen der Avantgarde und den revolutionären Bewegungen

eine Kooperation zwischen dem ACC Weimar und dem Bildungskollektiv BiKo e.V.

Blog zur Reihe: spektakel.blogsport.de

Über den Umgang mit den Avantgardebewegungen

„Augenblick der Erkennbarkeit“ am 7.10. im mon ami!

Peter Bürger, Berlin

„In jeder Epoche muss versucht werden, die Überlieferung von neuem dem Konformismus abzugewinnen, der im Begriff steht, sie zu überwältigen.“ Benjamins Satz aus seinen Thesen „Über den Begriff der Geschichte“ gilt auch für die Avantgardebewegungen. Ausgehend von einer Kritik an neuerdings zu beobachtenden Tendenzen, die Unterscheidung zwischen Avantgarde und künstlerischer Moderne einzuebnen, sollen Benjamins Überlegungen zum „Augenblick der Erkennbarkeit“ eines geschichtlichen Phänomens auf die historischen Avantgardebewegungen bezogen werden. Im Anschluss daran soll der Frage nachgegangen werden, wie heute mit den Avantgarden umzugehen wäre. Peter Bürger zählt zur „zweiten Generation“ der Kritischen Theorie und ist Autor des maßgeblichen Buches „Theorie der Avantgarde“. Geprägt von der Frankfurter Schule, hat er in mehreren Arbeiten die Umrisse einer Ästhetik nach Adorno skizziert.

Peter Bürger Jahrgang 1936, hat bis Ende 1998 an der Universität Bremen Literaturwissenschaft und ästhetische Theorie gelehrt. Geprägt von der Frankfurter Schule, hat er in mehreren Arbeiten die Umrisse einer Ästhetik nach Adorno skizziert; zuletzt in "Das Altern der Moderne" (Suhrkamp 2001). Daneben hat er sich seit dem Ende der 80er Jahre der zeitdiagnostischen Lektüre postmoderner Philosophie zugewandt; zuletzt in "Ursprung des postmodernen Denkens" (Velbrück Wiss. 2000). Im Jahre 2007 erschien im Suhrkamp Verlag seine Studie über den engagierten Intellektuellen: "Sartre. Eine Philosophie des Als-ob".

 

ACC Redaktion (23.09.2010)

Donnerstag, 7. Oktober 2010, 20:00 Uhr, mon ami
Eintritt: 3 € / erm.: 2 € / Tafelpass: 1 €