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Kunst, Spektakel und Revolution

Veranstaltungsreihe zum Verhältnis zwischen den Bewegungen der Avantgarde und den revolutionären Bewegungen

eine Kooperation zwischen dem ACC Weimar und dem Bildungskollektiv BiKo e.V.

Blog zur Reihe: spektakel.blogsport.de

Einladung zur Reise oder: das andere Schwarz

Léopold Sédar Senghor, Négritude und Moderne Kunst -- am 20.2.

Alexander Emanuely, Wien

Künstler(innen) und Schriftsteller(innen) der Avantgarde wie Carl Einstein, Michel Leiris, Susanne Wenger, Pierre Soulages entdeckten für sich die Welten der Dogon, der Yoruba, der Zar und auch jene neue Ideen, welche aus dem modernen Afrika kamen, so z. B. Léopold Sédar Senghors nicht unumstrittenes Négritude-Konzept. Daraus entwickelte sich zwischen Intellektuellen, abseits von Kolonialismus, Befreiungsbewegungen und -kriegen, über die Kontinente hinweg ein Austausch von Ideen und Träumen, die prägnante Spuren in Kunst und Literatur hinterlassen haben. Diesen Spuren und insbesondere der Beziehung zwischen Soulages und Senghor und deren Annäherung an die Farbe Schwarz wird Alexander Emanuely im Vortrag nachgehen. Er lebt in Wien und ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Theodor-Kramer-Gesellschaft. Er ist Autor zahlreicher Texte und beschäftigt sich mit Themen wie Surrealismus und moderner Kunst, Psychoanalyse und Ideologiekritik sowie Erfahrung und Literatur des Exils. Die Veranstaltung wird gefördert von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen.

ACC Redaktion (05.02.2014)

Donnerstag, 20. Februar 2014, 20:00 Uhr,
Eintritt: 2 € | 1 €

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