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Am Ende einer Flucht: Abschiebehaft

Innere Verfasstheiten in Flüchtlingsunterkünften am 17.9.

Arne Winkelmann, Frankfurt

Der Prozess der einreisenden Flüchtlinge in Deutschland beginnt mit einem Asylantrag. Das Ziel: ein Bleiberecht zu erlangen. Je nach Herkunftsland kann dieser Antrag negativ bestimmt werden und der Antragsteller wird zurückgeschickt.

Während des Antrags wird der Antragsteller in Abschiebehaft gehalten, mögliche Dauer bis zu einem Jahr. Am Ende einer Flucht steht neben Enttäuschung über die Rückkehr eine häufig prekäre Unterbringung.

Steigende Flüchtlingszahlen senken das räumliche Niveau der Abschiebeeinrichtungen: Provisorische Unterkünfte, Platzmangel, Sanierungsstau und Abnutzung prägen diese Haftanstalten.

Graffitis, Collagen und Zeichnungen an den Wänden informieren über die Seelenlage der kurzzeitigen Bewohner(innen): Verzweiflung, Sehnsucht, Hass und Langeweile finden ihren Ausdruck in Bildern und Texten. Innere Einstellungen werden anhand dieser Zeichnungen und Wandgemälde vorgestellt.

Arne Winkelmann ist freischaffender Publizist und Kurator mit Themenschwerpunkt Architektur.

kuratorenwerkstatt.de

ACC Redaktion (05.08.2015)

Donnerstag, 17. September 2015, 20:00 Uhr, ACC Galerie
Eintritt: 3 € | erm. 2 € | Tafelpass 1 €