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Kriegsspiele und Kriegssimulationen

Kriegsspiele als Kriegsvorbereitung

Rolf F. Nohr, Braunschweig | ENTFÄLLT WEGEN KRANKHEIT!

Etwas ›zu spielen‹ meint vordergründig, es aus dem ›Ernst des Lebens‹ herauszunehmen. Gleichzeitig ist das Spiel von ›heiligem Ernst‹. Herumtollende Welpen ›spielen‹, zweckfrei und ohne Konsequenzen, gleichzeitig üben sie in diesem Spiel bereits den Kampf um Rudelführerschaft. Wie wir dieses Spiel sehen und lesen, ist eine Frage des Rahmens, den wir uns für unsere Lektüre des Spiels setzen. Ähnlich verhält es sich mit den »Theaters of War«, der langen Linie von militärisch-politischen war games. Aber auch hier erscheint die Frage nach dem Rahmen angebracht: aus welcher Perspektive betrachten wir solche Spiele/Simulationen? Und vielleicht noch entscheidender ist die Frage, welche Rahmen wir nicht (mehr) sehen: welches Wissen und welche Handlungsmächtigkeiten transportieren die Planspiele, Kriegssimulationen und Szenarien? Welche Denkbarkeits- und Machbarkeitsphantasien werden durch die Theaters of War in einer ›gamifizierten‹ Gesellschaft gestaltet? Ein Abend mit Rolf F. Nohr von der Hochschule für Bildende Kunst Braunschweig.

ACC Redaktion (23.01.2015)

Freitag, 27. Februar 2015, 20:00 Uhr, ACC Galerie
Eintritt: 3 € / erm.: 2 € / Tafelpass: 1 €