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Afghanische Musik heute

Gefährdetes Erbe im Spannungsverhältnis von Mensch und Politik am 14.1.

Markus Schlaffke, Wolfram Höhne, Weimar

Mit dabei ist der afghanische Musikwissenschaftler Mirwaiss Sidiqi, der bis vor kurzem die Musikschule der Aga Khan Music Initiative in Kabul geleitet hat. Zur Zeit forscht er am Lehrstuhl für Transcultural Music Studies der Hochschule für Musik Franz Liszt.

Musik aus Afghanistan? Hierzulande sind vor allem die im Wind flatternden Tonbänder bekannt - ein Sinnbild für die Musikfeindlichkeit der Taliban. Die Musiktradition des Landes aber ist so beeindruckend wie unbekannt. Einige Meistermusiker, die Krieg und Vertreibung überlebt haben, sind zurückgekehrt. Aber auch heute ist das Fortleben der Musik nicht gesichert. Die Alltagsprobleme lassen kaum Raum für Kultur und die Musiker sind noch immer den Repressalien von Fundamentalisten ausgesetzt. Wolfram Höhne und Markus Schlaffke waren in den vergangenen Jahren mehrmals auf Recherchereisen mit ihrer Kamera in Kabul. Sie beobachteten, wie Menschen versuchen, die Musik des Landes wieder zum Klingen zu bringen. Doch die Frage, wie sich ein Erbe retten lässt, das von Mund zu Mund - oder wie die Afghanen sagen: von Herz zu Herz - weitergegeben wird, ist nicht einfach zu beantworten. Die Filmemacher zeigen Ausschnitte und stimmen eine afghanische Laute an.

www.uni-weimar.de/projekte/event/studiobauhaus

ACC Redaktion (19.12.2014)

Mittwoch, 14. Januar 2015, 20:00 Uhr,
Eintritt: 3 € / erm.: 2 € / Tafelpass: 1 €

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