Rosia Montana

Transsilvanien im Goldrausch am 21.1.

Fabian Daub, Hamburg / Tobias Schillinger, Leipzig

In Rosia Montana ist ein Goldabbaugebiet geplant, bei dem im Open-Pit-Mining-Verfahren Gold durch den massiven Einsatz von Zyaniden gewonnen werden soll. Momentan wird der Kampf gegen Ökozide in Rumänien immer brutaler und in den Großstädten Europas wurden Protestwellen losgetreten. Ein Enteignungs- und Minenabbaugesetz scheiterte. Der Film porträtiert das historische Karpatendorf, unter dessen alten Häusern und Gärten die größten Goldvorkommen Europas lagern. Ein Bergbaukonzern mit starken ausländischen Investoren plant, große Teile des Ortes und der Umgebung dem Erboden gleichzumachen, um an das begehrte Edelmetall zu kommen. Die Bewohner sind gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Viele haben sich für die Umsiedlung in große Städte entschieden, aber eine kleine Gruppe stemmt sich mit aller Kraft gegen die Zerstörung ihrer Häuser. Im Anschluss an die Dokumentation diskutieren Regisseur Fabian Daub und Tobias Schillinger (Geographiestudent, Leipzig) über den Film und die Entwicklung im postkommunistischen Rumänien.

ACC Redaktion (19.12.2013)

Dienstag, 21. Januar 2014, 20:00 Uhr,
Eintritt: 3 € / erm.: 2 € / Tafelpass: 1 €