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Mit krimineller Energie - Kunst und Verbrechen im 21. Jahrhundert

25.08. bis 18.11.2012

Lourival Cuquinha (BR) | Nathalie van Doxell (FR) | Brock Enright (US) | Christoph Faulhaber (DE) | Florian Göttke (DE) | Adolfo Kaminsky (FR) | Ulla Karttunen (FI) | Oleg Kulik (RU) | Antonio Vega Macotela (MX) | Teresa Margolles (MX) | Ana Mendes (PT) | Ivan Moudov (BG) | Dorota Alicja Nieznalska (PL) | Anna Odell (SE) | Christian Gottlieb Priber (DE) | Nedko Solakov (BG) | Adam Tellmeister (CH) | Avdei Ter-Oganian (RU) | Trummerkind (US)

Hacker: Filmporträt einer Gegenkultur

Die Räume der ACC Galerie – Zu jeder neuen Ausstellung kaum wiederzukennen

Alexander Biedermann, Berlin

Einem Stürmer und Dränger gleich stieß der Regisseur Alexander Biedermann schon in jungen Jahren an die Grenzen seiner Heimatstadt Sangerhausen. Um seinen Freiheitsdrang auszuleben, suchte er sich Ecken, in denen er kreativ sein konnte. Eben solche Orte des Rückzuges, wo man mit Kapuze und Atemschutzmaske Wände besprüht als Zeichen des Widerstandes. Biedermann studierte, bis dahin lief alles gut – dann kam 2006 der Virus, der seine Festplatte fraß. Zuerst kam das Entsetzen über eine solche kriminelle Tat, obwohl sich doch keiner an seinen Daten bereichert hatte. Die Neugier hatte Alexander Biedermann gepackt und in eine neue Nische gebracht: die Hackerkultur. Er sprach mit Hackern über die Schönheit einer Befehlszeile, über ihre Träume und vergessenen Idealen. Anhand fünf eigenwilliger Persönlichkeiten entwirft Alexander Biedermann ein filmisches Kaleidoskop, das einen modernen Mythos von innen heraus durchleuchtet und hinterfragt, was es bedeutet, Hacker zu sein.

ACC Redaktion (01.11.2012)

Donnerstag, 8. November 2012, 20:00 Uhr,
Eintritt: Eintritt: 3 € | erm. 2 € | Tafelpass 1 €