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Mit krimineller Energie - Kunst und Verbrechen im 21. Jahrhundert

25.08. bis 18.11.2012

Lourival Cuquinha (BR) | Nathalie van Doxell (FR) | Brock Enright (US) | Christoph Faulhaber (DE) | Florian Göttke (DE) | Adolfo Kaminsky (FR) | Ulla Karttunen (FI) | Oleg Kulik (RU) | Antonio Vega Macotela (MX) | Teresa Margolles (MX) | Ana Mendes (PT) | Ivan Moudov (BG) | Dorota Alicja Nieznalska (PL) | Anna Odell (SE) | Christian Gottlieb Priber (DE) | Nedko Solakov (BG) | Adam Tellmeister (CH) | Avdei Ter-Oganian (RU) | Trummerkind (US)

Hackerspaces: Räume für atypisches Benutzerverhalten

Einen Abend lang auf der Hackerspacewelle surfen am 25.9.

Jens Ohlig, Berlin

Hackerspaces, also offene Räume für Hacking, Wissenschaft und digitale Kunst, gibt es schon recht lange in Form von Werkstätten, Treffpunkten und Vereinsheimen für Nerds. Seit 2007 ist in einer neuen Welle daraus eine weltweite Bewegung entstanden. Das Verzeichnis hackerspaces.org führt etliche hundert Spaces auf der ganzen Welt auf: von Europa über Amerika bis Asien und Afrika. In dem Vortrag geht es um den Quellcode hinter der Schaffung dieser Räume (die «Hackerspace Design Patterns») und einen Rückblick auf ein Jahrzehnt intendierten kreativ-kritischen Technologieeinsatz jenseits der Norm. Jens Ohlig ist Softwareentwickler und Netzbewohner. Er lebt und arbeitet in Bonn und Berlin, aber hauptsächlich im Internet. Seit über 20 Jahren engagiert er sich im Umfeld von Hackerkultur und Hackerspaces, war im Vorstand des Chaos Computer Clubs (CCC) und hat die letzte Welle von Hackerspace-Gründungen seit 2007 begleitet. In seinem Blog schreibt er nicht nur über sein Hackerspace-Tagewerk, sondern auch von Kriegen, Dystopien, Depressionen und Geeks. 

ACC Redaktion (29.08.2012)

Dienstag, 25. September 2012, 20:00 Uhr,
Eintritt: 3 € / erm.: 2 € / Tafelpass: 1 €