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Über den Dilettantismus | On Dilettantism

2. Juni bis 12. August 2012

Bernard Akoi-Jackson | Hagen Betzwieser | Ian Bourn | Jeanette Chavez | Mark Dion | Anna Gierster | Kel Glaister | Karl Hans Janke | Eleni Kamma | Adam Knight und Simone Bogner | Paul Etienne Lincoln | Rory Macbeth und Laure Prouvost | Per Olaf Schmidt | Peter Haakon Thompson | Thomas Tudoux | Nomeda und Gediminas Urbonas

Machinima: Spiel-Filme als Fenster

Creative Gaming: Telespiel, Zeichentrickfilm oder filmischer Dilettantismus? am 10.7.

Martin Geisler, Jena

Eine bislang noch recht unpopuläre Form des filmischen Dilettantismus stellen die sogenannten »Machinima» dar. Das sind Filme, die, um eigene Geschichten zu erzählen, auf die grafiktechnischen Mittel von Computerspielen zurückgreifen. Insbesondere ein kleiner Kreis von Filmemachern, Programmierern und Computerspielgemeinschaften hat die Entwicklung dieses außergewöhnlichen Filmgenres forciert. Inzwischen widmen sich nicht nur computerspielbegeisterte Laien dieser Gestaltungsvariante, sondern auch junge Künstler und Regisseure. Die kleinen Trickfilmproduktionen erzählen Geschichten, die ganz eigene Lesekompetenzen voraussetzen. Auch wenn sich die Qualitäten der Filme extrem unterscheiden, entstehen Werke, die sich optisch kaum von professionellen Werbetrailern unterscheiden. In der Veranstaltung werden Kategorien der Machinimas vorgestellt und die Dynamik der Szene beschrieben. Prof. Dr. phil. Martin Geisler ist Medien- und Kulturpädagoge an der FH in Jena und Leiter des Erfurter Instituts für Computerspiel – Spawnpoint. 

ACC Redaktion (28.06.2012)

Dienstag, 10. Juli 2012, 20:00 Uhr, ACC Galerie
Eintritt: 3 € / erm.: 2 € / Tafelpass: 1 €