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Pause the Pulse: Portrait of Accra

24. Juni  – 26. September 2010

Kofi Agorsor | Akirash | Bernard Akoi-Jackson | Kwadwo Ani | Galle Winston Kofi Dawson | Akwele Suma Glory | Tei Mensah Huagie | Nii Obodai | Jennifer Opare-Ankrah | Larry Otoo

Zwischenräume und Bilderströme

Medien und Zeitgeist verquickt am 24.9.
Foto: Galerie Peter Herrmann, Berlin

Prof. Dr. Lydia Haustein, Göttingen

Afrika und Videokunst erscheinen vielen zunächst als unvereinbarer Gegensatz. Multimediale Kunst aus Afrika stört die erwartete Ursprünglichkeit und die (kolonialen) Überlegenheitsgefühle gegenüber den scheinbar ewigen Opfern. Seit William Edward Burghardt Du Bois 1903 mit seiner Frage „How does it feel to be a problem?“ (Wie fühlt es sich an, ein Problem zu sein?) provozierte, hat sich das europäische Denken über Kunst aus Afrika wenig verändert und die Stereotypen blühen weiter. Doch die durch die Globalisierung veränderte Kunstszene in Ghana verlangt eine facettenreiche Annäherung an Bilder und Menschenbilder, an Kunst und Künstler. Verstehen setzt in allen Fällen ebenso viel intellektuelle Anstrengung wie spielerische Freude, aber insbesondere Verstehen-Wollen voraus. Vielen zeitgenössischen Werken wohnt eine kommunikative Kraft inne, eine höchst produktive Art, die Welt permanent neu einzuordnen. Lydia Haustein lehrt an der FU Berlin sowie der Kunsthochschule Weißensee Kunstgeschichte.

ACC Redaktion (25.08.2010)

Freitag, 24. September 2010, 20:00 Uhr,
Eintritt: Eintritt: 3 € | erm. 2 € | Tafelpass 1 €